Dienstag, 24. Januar 2012

Was zur...

Nun ist auch der erste Spieltag im neuen Jahr Geschichte. Einen mageren Punkt nahm der RWE mit aus der Hansestadt. Angesichts der Tabellenkonstellation, wir spielten gegen den Letzten (Ja, noch hinter Jena!) und hätten einen deutlichen Schritt nach Oben machen können, wirklich viel zu wenig. Zwei Dinge sind mir dabei aufgefallen: Zum Einen hat es tatsächlich funktioniert, dass eine Flanke aus der Abwehr von Reichwein weitergeleitet und am Ende bei Morabit gelandet ist, der den Ball tatsächlich im Tor unterbrachte. Was müssen die armen Jungs diesen Spielzug im Training geübt haben! Unendliche Stunden, Haarausfall bei Cello und nun endlich die Gewissheit: Ja, es kann funktionieren, wenn man gegen den Letzten spielt.
Die zweite Sache ist die immer noch magere Chancenauswertung. Wenn man schon vorher weiß, dass man nicht viele Tormöglichkeiten bekommen wird, dann sollte man die wenigen doch erst recht nutzen. Aber im Moment fehlt es noch an Kaltschnäuzigkeit.

Das ist der Grund für das nun inzwischen neunte Unentschieden. Diese Zahl erinnert mich an eine Saison von Bayer Leverkusen, in der der Club über die komplette Hinserie ungeschlagen blieb, nur um am Ende einfach mal gar nichts erreicht zu haben. Was lernen wir daraus? Ein Punkt ist zu wenig, erst recht beim Tabellenletzten.

Mit Stuttgart erwartet den RWE am kommenden Wochenende nun eine wesentlich stärkere einzuschätzende Zweitvertretung, die zudem auch noch punktgleich ist. Ohne mich festlegen zu wollen, zumal ich dank Urlaub sowieso nicht im Stadion sein kann, würde ich am liebsten diesen Blog hier verwetten, dass wir wieder nicht über ein Unentschieden hinaus kommen. Aber der ewige Pessimismus ist ja vorbei!

Eine dritte Randnotiz, die mich in den letzten Wochen beschäftigt hat, war das Gespräch der KEF mit den Oberen des Vereins. Wir haben keine Nazis, wir haben nie Böller geworfen und alle Leute, die sich nicht benehmen können, sind schon von unserer Gruppe ausgeschlossen worden. Wer soll das glauben? Die kriminelle Energie dieser Personengruppe ist absolut unbestritten. Es war zwar nur eine Randnotiz in der gestrigen Thüringer Allgemeine, aber die Auseinandersetzungen auf der Durchreise am Hannover Bahnhof mit Kölnern, bei der Böller flogen und Polizisten verletzt wurden, ging sicherlich nicht auf die Kappe normaler Fans. Aber darüber zu urteilen, wie sich wer zu benehmen hat, steht mir nicht zu. Aber man sollte wenigstens den Schneid haben, den Mist den man baut, auch zuzugeben. Denn:

Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.

Edit: Laut Fanhaus wurden bei den Auseinandersetzungen keine Erfurter Fans verhaftet...

Samstag, 7. Januar 2012

TFV Hallentunier - die unendliche Geschichte!

Gestern fand wiedermal das Hallenturnier des Thüringer Fußballverbandes statt. Mit dabei waren neben dem FC Rot Weiß Erfurt auch Carl Zeiss Jena, Meuselwitz, LOK Leipzig und die zweite Mannschaft von Schalke 04. Wie schon in den letzten Jahren schnitt der RWE eher bescheidn ab. Neben einem 1:1 gegen den FCC, einem 3:1 über Meuselwitz, sprang noch ein Unentschieden gegen Leipzig und eine Niederlage gegen Schalke heraus. Gerade das letzte Spiel hätte man aber siegreich gestalten sollen, denn so verhalf man Jena zum Gesamtsieg. Für uns reichte es vor rund 1500 Zuschauern nur zum dritten Platz. Aber ich möchte hier gar nicht weiter auf's Spielerische eingehen und dafür lieber ein paar Bilder sprechen lassen. :)